Restaurants 2 Minuten 23 März 2026

Unser «Bib» des Monats: HENNE.Weinbar in Köln

In seinem sympathisch-lebhaften Lokal in der Kölner Altstadt setzt Hendrik Olfen auf modern-saisonale Gerichte im Tapas-Stil und eine entspannte Bistro-Atmosphäre – ausgezeichnet mit dem Bib Gourmand.

Der Bib-Gourmand-Award beweist, dass gutes Essen nicht teuer sein muss! Sie kennen ihn nicht? Dargestellt in Form des schlemmenden MICHELIN Männchens – dem „Bibendum“, kurz „Bib“ genannt - steht der Bib-Gourmand-Award für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis des Guide MICHELIN. Wir stellen Ihnen jeden Monat einen „Bib“ aus unserer Auswahl vor. Lesen Sie, was man bestellen sollte, wann man am besten einkehrt und welche Preisstruktur Sie auf der Speisekarte finden.


Im Herzen der Kölner Altstadt hat Hendrik „Henne“ Olfen mit seiner HENNE.Weinbar einen Ort geschaffen, der die Lücke zwischen lässigem Bistro und anspruchsvollem Genuss schließt. Das Lokal besticht durch eine angenehm lockere Atmosphäre, die bei den Gästen sichtlich gefragt ist. Ob im modernen Gastraum oder auf der kleinen Terrasse im Innenhof sowie den Außenplätzen direkt auf dem Gehsteig: Das Gefühl ist rundum urban und unkompliziert.

Hendrik Olfen, dessen Weg ihn über renommierte Stationen wie die Traube Tonbach und das Hotel im Wasserturm führte, ist Koch und Unternehmer mit Leib und Seele. Ihm ist ein harmonisches System zwischen Mitarbeitern, Lieferanten und Gästen wichtig – eine gesunde Work-Life-Balance für sein Team ist für ihn dabei die Grundlage für das moderne Restaurantgefühl, das er seinen Gästen vermittelt.

Eines der vielseitigen Gerichte in der HENNE.Weinbar - zum Teilen und Kombinieren - zur ansprechenden Weinkarte © Rüsing Fotografie/HENNE.Weinbar
Eines der vielseitigen Gerichte in der HENNE.Weinbar - zum Teilen und Kombinieren - zur ansprechenden Weinkarte © Rüsing Fotografie/HENNE.Weinbar

Das Konzept der HENNE.Weinbar verzichtet bewusst auf die klassische Menüfolge. Der Gast soll nach Lust und Laune bestellen, teilen und nachbestellen können – ganz ohne die starre Struktur von Vorspeise und Hauptgang. Während am Abend das „Sharing“-Konzept im Vordergrund steht, sorgt die HENNE.Weinbar mittags mit einer kleineren Karte für schnelle Energie und Wohlfühlmomente, um frisch gestärkt ans Nachmittagswerk zu gehen.

Auf einer klassischen Basis entstehen hier moderne, internationale Kreationen, die frische regionale und internationale Produkte nutzen. Besonders geschmeckt haben den MICHELIN Inspektorinnen und Inspektoren bei ihren Besuchen z. B. das Rindertatar mit Brioche, Morcheln, gegrillten Erbsen und Madeiragelee, die Hechtklößchen mit jungem Blattspinat, Tomaten, Kapern, Hummerschaum, Estragon und Dill oder das Dessert aus Aprikosen, Estragon, Mandelbiskuit und Joghurt-Vanille-Crème.

Aktuell finden sich auf der Karte Gerichte wie die Geflügelsülze mit Purple Curry, Saubohnen und Kräutersalat, gegrillter Schweinebauch mit Fenchelchutney und Krustentierschaum oder zum Abschluss Eclairs mit Buttercrème, Birnen-Yuzu-Sorbet und Salzkaramell. Hier wird, wie Olfen es selbst formuliert, immer gerne mit „Wumms“ gekocht.

Passend dazu präsentiert sich die Weinkarte, die mit einer starken Auswahl an offenen Positionen punktet und in drei markante Kategorien unterteilt ist: Unter #classic finden sich Weine von leicht bis komplex mit erkennbarer Charakteristik. Die #freakshow verspricht außergewöhnliche Tropfen von Winzern, die Dinge anders angehen, während die Kategorie #icon jene Weine bereithält, die man schon immer einmal getrunken haben wollte.


Unsere Fragen beantwortet Hendrik Olfen.

Welches ist „das“ Gericht auf Ihrer Karte, das man unbedingt probieren sollte?

„Grundsätzlich ist unsere ständig wechselnde Karte durchweg empfehlenswert. Seit Tag eins servieren wir allerdings unsere Austern mit Petersilienstielen und Johannisbeeressig.“


Wie beschreiben Sie Ihre Küche in drei Worten?

"Eklektisch, launengesteuert, einfach und zugänglich. Und immer gerne mit Wumms!"


Zu welchem Preis bieten Sie Ihr 3-Gänge-Menü an?

"Die Gerichte kosten zwischen 10 und 15 Euro. Wir empfehlen vier Gerichte plus Dessert."

Das gemütliche Ambiente in der HENNE.Weinbar lädt zum Verweilen ein, die Speisekarte dazu, alles "hoch und runter" zu probieren! © Rüsing Fotografie/HENNE.Weinbar
Das gemütliche Ambiente in der HENNE.Weinbar lädt zum Verweilen ein, die Speisekarte dazu, alles "hoch und runter" zu probieren! © Rüsing Fotografie/HENNE.Weinbar

Wann ist die schönste Zeit für einen Besuch bei Ihnen?

"Frühling und Sommer machen uns am meisten Spaß, allerdings geben wir uns das ganze Jahr Mühe."


Wie gehen Sie vor, um ein Menü zusammenzustellen, das sowohl interessant als auch erschwinglich ist?

"Bei uns ist jeder Mitarbeiter in der Küche gefragt, Ideen einzubringen. Ob bei Fernreisen oder dem gemeinsamen Kochen in der WG-Küche – es kommen überall brauchbare Inspirationen. Manchmal sind es auch Techniken aus der Hoch- und Luxusküche, die sich auch auf niedrigpreisige Produkte von bester Qualität übertragen lassen."


Wie halten Sie Ihren hohen Standard angesichts steigender Kosten für die Zutaten?

"Wir erhöhen die Preise."


Welche zukunftsweisenden Initiativen gibt es in Ihrem Restaurant?

"Ich finde es schwierig, sich selbst als initiativ zukunftsweisend zu bezeichnen. Zumindest fällt mir bei uns nichts ein, was diese Selbsteinschätzung rechtfertigen könnte."


Wir bedanken uns für das Gespräch!

HENNE.Weinbar

Köln, Deutschland
€ · International, Saisonal


Illustration Image © Rüsing Fotografie/HENNE.Weinbar

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