Travel 9 Minuten 13 Mai 2026

Oktoberfest München 2026: Insider-Tipps für die perfekte Wiesn-Reise

Von Tracht bis Festzelt: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Wiesn zu planen und zu buchen. Der Insider-Guide zum Oktoberfest in München – mit unseren besten Tipps zu Hotels und Restaurants.

Es ist Mai – und in München dreht sich schon alles um das Oktoberfest. Klingt früh, ist es aber nicht: Genau jetzt planen die Einheimischen, an welchen Tagen sie auf die Wiesn gehen. Wer von außerhalb anreist, sollte ihnen rechtzeitig nachziehen. Denn egal wohin man auf der Welt reist – die erste Konversation im Taxi führt man als Münchnerin über das Oktoberfest. “Munich? Ahhh festival with a lot of beer!” Richtig. Und bei allen Kopien rund um den Globus: Nur in München erlebt man das Original. Jedes Jahr befindet sich die Stadt ab Mitte September gute zwei Wochen im Ausnahmezustand. Der Himmel strahlt weiß-blau, die Dirndl und Lederhosen dürfen den Kleiderschrank verlassen – und zu keiner anderen Zeit im Jahr ist es so schwer, in der bayerischen Hauptstadt ein Hotelzimmer zu ergattern.

Ein Blick in eines der großen Festzelte: das Hacker-Pschorr, "Himmel der Bayern" © München Tourismus, Tommy Loesch
Ein Blick in eines der großen Festzelte: das Hacker-Pschorr, "Himmel der Bayern" © München Tourismus, Tommy Loesch

„Die Wiesn", wie die Münchner sagen, ist das größte Volksfest der Welt. Das Oktoberfest beginnt übrigens schon im September und streift den Oktober nur – 2026 findet es vom 19. September bis einschließlich 04. Oktober statt. Im Schnitt kommen pro Jahr rund 6,8 Millionen Gäste auf die 34,5 Hektar große Theresienwiese und trinken dort rund 7 Millionen Maß Bier – verteilt auf 14 große und 21 kleine Festzelte, dazu drei weitere auf der „Oiden Wiesn“. Allein 2025 nahm das Ordnerpersonal an den Zeltausgängen rund 116.000 Maßkrüge wieder ab, die Andenkenjäger schon eingesteckt hatten. Denn ein Stück Original-Oktoberfest, das hätte jeder Besucher als Erinnerung an dieses legendäre Fest gerne auf dem Heimweg im Koffer. Rund jeder fünfte Besucher reist aus dem Ausland an – am häufigsten aus den USA, Italien, Großbritannien, Österreich und Polen.

Legendär: die Bedienungen und Kellner auf der Wiesn mit ihren großen Tabletts - genannt "Schlitten", die sie auf der Schulter tragen © Annette Sandner / Ochsenbraterei
Legendär: die Bedienungen und Kellner auf der Wiesn mit ihren großen Tabletts - genannt "Schlitten", die sie auf der Schulter tragen © Annette Sandner / Ochsenbraterei
“Bei allen Kopien rund um den Globus: Nur in München erlebt man das Original.”
Eines der vielen Kettenkarussells und das große Riesenrad – das symbolischste aller Fahrgeschäfte auf der Wiesn © München Tourismus, Werner Boehm
Eines der vielen Kettenkarussells und das große Riesenrad – das symbolischste aller Fahrgeschäfte auf der Wiesn © München Tourismus, Werner Boehm

Auch wenn das Oktoberfest medial erst kurz vor Beginn über die Stadtgrenze hinaus interessant wird: Um ein Hotelzimmer, den Flug, eine Reservierung im Zelt und das Rahmenprogramm kann man sich nicht früh genug kümmern. Die Reservierungsfenster für die großen und kleineren Zelte für Gruppen (es wird hier immer pro Tisch à 6-10 Personen reserviert) ist gerade geöffnet worden und die Münchner planen jetzt schon ganz genau, an welchem Tag sie auf ihrem Lieblingsfest gehen möchten. Denn die Wiesn ist absolut kein reines Touristen-Spektakel. Der überwiegende Teil der Gäste kommt aus München und dem Umland. Die Einheimischen lieben den Sonntag im Biergarten genauso wie die Party vor der Band im Zelt und die kleinen Attraktionen – es ist kein Gerücht, dass viele „Locals“ teils täglich „raus“ auf das Oktoberfest gehen.

Zwei typische Motive des Oktoberfests: voll bepackte Tabletts mit bayerischen Spezialitäten wie Ochsenbraten, Hendl und Leberknödelsuppe – und kunstvolle Trachtenfrisuren und Blumenkränze © Annette Sandner
Zwei typische Motive des Oktoberfests: voll bepackte Tabletts mit bayerischen Spezialitäten wie Ochsenbraten, Hendl und Leberknödelsuppe – und kunstvolle Trachtenfrisuren und Blumenkränze © Annette Sandner

Ein Volksfest aus Tradition

Keine Frage: Das Oktoberfest ist so öffentlichkeitswirksam, dass ein gewisser Tourismus-Aspekt nicht ausbleibt. Dennoch: Das hier ist keine Touristenfalle. Je besser man die Wiesn kennt, desto traditioneller wird sie – es ist für jeden etwas dabei: vom sehr internationalen Hofbräu Festzelt bis zur super-traditionellen „Oiden Wiesn". Die bayerische Kultur lässt sich außerdem im Rahmenprogramm hervorragend erleben und bestaunen.

Übrigens geht das Fest zurück auf eine Hochzeit: Am 12. Oktober 1810 heiratete Kronprinz Ludwig – der spätere König Ludwig I. – Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Fünf Tage später, am 17. Oktober, beendete ein Pferderennen vor den Toren der Stadt die Feierlichkeiten. Die Wiese, auf der gefeiert wurde, trägt seither den Namen der Braut: Theresienwiese. Schon ein Jahr darauf wurde das Fest wiederholt – seitdem ist es Tradition.

Das Oktoberfest in der Dämmerung mit dem Wahrzeichen der Stadt München, der Frauenkirche, im Hintergrund sowie dem Klassiker der Wiesn, dem Olympia-Looping © München Tourismus, B. Roemmelt
Das Oktoberfest in der Dämmerung mit dem Wahrzeichen der Stadt München, der Frauenkirche, im Hintergrund sowie dem Klassiker der Wiesn, dem Olympia-Looping © München Tourismus, B. Roemmelt

Fahrgeschäfte – Tradition trifft Moderne

1818 wurden auf der Wiesn das erste Karussell und zwei Schaukeln aufgestellt. 1886 kam der Strom – und mit ihm das Lichtermeer und immer aufwendigere Fahrgeschäfte. Heute treffen sich auf der Theresienwiese Highspeed-Achterbahnen, riesige Free-Fall-Tower und das Riesenrad mit Klassikern, die viele Wiesn-Generationen überlebt haben: dem Teufelsrad (seit 1910), dem hölzernen Toboggan, der Krinoline mit ihrer Live-Blasmusik, dem Flohzirkus und „Auf geht's beim Schichtl". Die Vielfalt ist grenzenlos. Wer hier alles gesehen und „gefahren“ haben will, muss sicher mehrere Tage flanieren – und einen stabilen Magen haben.

Hier dreht sich alles um Bier und deftiges Essen © Annette Sandner
Hier dreht sich alles um Bier und deftiges Essen © Annette Sandner

Das leibliche Wohl auf dem Oktoberfest

Apropos Magen, nun zum wichtigsten Teil: Essen und Trinken – oder sollte man in dem Fall sagen: Bier und „Hendl" (gegrilltes Hähnchen)? Nicht nur. Die großen Bierzelte mit Kapazitäten zwischen rund 3.000 und 10.000 Plätzen werden dominiert von den sechs Münchner Traditionsbrauereien: Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. Aus der Tradition der Stadt München heraus, die offizieller Veranstalter des Festes ist, werden nur diese Brauereien auf dem Oktoberfest zugelassen – ob das für immer so haltbar ist, wird viel diskutiert. Jede der Brauereien steht für eines oder mehrere der Zelte, etwa die Löwenbräu-Festhalle, die Augustiner-Festhalle oder das Paulaner Festzelt. Einige servieren tatsächlich nur Bier und Soft-Getränke. Es gibt aber auch Wirte, die die Lizenz für weitere alkoholische Getränke halten und dafür bekannt sind. Dort fließen Champagner, Wein und Schnaps in Strömen – teilweise trotzdem in kleinen gekühlten Steinkrügen, so viel Traditions-Anlehnung muss sein!

Traditionell in der Ochsenbraterei: verschiedene Spezialitäten vom Ochsen. Ein neuer Ochse dreht sich jeden Tag am Spieß – in Summe werden aber einige mehr konsumiert © Annette Sandner / Ochsenbraterei
Traditionell in der Ochsenbraterei: verschiedene Spezialitäten vom Ochsen. Ein neuer Ochse dreht sich jeden Tag am Spieß – in Summe werden aber einige mehr konsumiert © Annette Sandner / Ochsenbraterei

Um richtig gut zu essen, empfehlen wir die Klassiker: Die Ochsenbraterei ist für ihren Ochs am Spieß bekannt, serviert aber mit der verhältnismäßig größten Küche auf der Wiesn auch hervorragendes Geflügel, Brotzeiten und mittlerweile ein großes veganes Speisenangebot. Auch in Kufflers Weinzelt isst man sehr gut – dazu darf es dann gerne auch eine Magnum-Flasche Champagner oder eine Weinschorle sein. In der Käfer Wiesn-Schänke, dem „Promi-Zelt“ muss man natürlich auch gewesen sein, und wenn es nur im Biergarten auf einen Kaffee im legendären „Haferl“ (einem großen Kaffeebecher, den man auch erwerben kann) und eine frische „Auszogene“ ist – köstlichem Schmalzgebäck mit Zucker.

Schaut man sich in den Zelten um, die eine Kategorie kleiner sind, wird das Angebot spezialisierter, aber nicht minder gut: Verschiedene Geflügel-Bratereien wie das Ammer-Zelt oder auch Hochreiter’s Zur Bratwurst und die Wildstuben bieten einen intimeren Rahmen für übersichtlicheres, aber nicht weniger wildes Feiern! Hier werden Sie auch viele Münchner finden – die lieben nämlich das „Stravanzen“ über die Wiesn: das Hin- und Herziehen von Biergarten zu Biergarten, von Bierzelt zu Weinzelt, von Bar zu Fahrgeschäft und wieder zurück. Zwischendurch darf ein Kaffee nicht fehlen, auch hierfür gibt es nämlich spezialisierte Zelte wie das Café Theres mit eigener Konditorei auf dem Oktoberfest, Bodos Cafézelt oder das Café Kaiserschmarrn – der Name ist Programm.

Lebkuchenherzen gibt es auf der Wiesn an jeder Ecke – sie sind mit ihren liebevollen oder frechen Sprüchen ein beliebtes Souvenir und Geschenk © Stand mit Wiesnherzen, © München Tourismus, B. Roemmelt
Lebkuchenherzen gibt es auf der Wiesn an jeder Ecke – sie sind mit ihren liebevollen oder frechen Sprüchen ein beliebtes Souvenir und Geschenk © Stand mit Wiesnherzen, © München Tourismus, B. Roemmelt
Auch Champagner ist von der Wiesn mittlerweile nicht mehr wegzudenken. In vielen Zelten wird bei einem "Krügerl" davon – oder gleich Magnumflaschen – ordentlich gefeiert © Annette Sandner
Auch Champagner ist von der Wiesn mittlerweile nicht mehr wegzudenken. In vielen Zelten wird bei einem "Krügerl" davon – oder gleich Magnumflaschen – ordentlich gefeiert © Annette Sandner

Überhaupt ist Süßes hier ein Muss: Lebkuchenherzen, gebrannte Mandeln und andere mit Zucker ummantelte Nüsse oder Magenbrot (dünn glasiertes Lebkuchengebäck) und mit Schokolade überzogene Früchte gibt es an jeder Ecke. Eine gute Abwechslung zum gegrillten Steckerlfisch (den besten gibt es bei „Fischer Vroni“), den obligatorischen Laugen-Brezen im Großformat und Bratwurstsemmeln am Weg. Denn auf der Festwiese Zeit zu verbringen und das bunte Treiben draußen zu beobachten, ist mindestens genauso schön, wie im Zelt zur Musik zu schunkeln.

Die Qual der Wahl aus der Speisekarte hat dieser Musiker in der Ochsenbraterei. Was immer sein muss: frische, große Brezn! © Annette Sandner
Die Qual der Wahl aus der Speisekarte hat dieser Musiker in der Ochsenbraterei. Was immer sein muss: frische, große Brezn! © Annette Sandner

Dirndl & Lederhosen: Pflicht-Outfit?

Dass auf der Wiesn Tracht getragen wird, ist Tradition – oder? Ja und nein. Trachten- und Schützenvereine, die Kapellen und die Bedienungen tragen seit dem Entstehen des Oktoberfests Tracht. Schon beim allerersten Fest 1810 ließ König Max I. Joseph Kinder in eigens entworfenen Gewändern auflaufen, um die Regionen des jungen Königreichs zu repräsentieren. Für die Besucher selbst aber ist diese Tradition erstaunlich jung: Bis in die 1980er Jahre kam man in Jeans und Sweatshirt, Miniröcken oder Schlaghosen. Erst Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre entdeckte eine neue Generation Dirndl und Lederhose für sich – als Statement, als Spaß und als Sehnsucht nach dem Echten zugleich. Heute ziehen die Einheimischen ihre Dirndl, Lederhosen, Blusen, Wadlstrümpf und Leinenhemden stolz aus dem Schrank, und rund um diesen Trachtentrend sind ganze Modelabels entstanden.

Lederhosen – wie diese von einem Kellner – werden schöner, je öfter sie getragen und abgenutzt sind. Der "speckige" Look ist gewollt. Gutes Leder hält das aus – man wäscht eine Lederhose nicht © Annette Sandner
Lederhosen – wie diese von einem Kellner – werden schöner, je öfter sie getragen und abgenutzt sind. Der "speckige" Look ist gewollt. Gutes Leder hält das aus – man wäscht eine Lederhose nicht © Annette Sandner

Um das gleich vorwegzunehmen: Tracht ist keine Pflicht. Nicht für Münchner und schon gar nicht für Touristen. Dennoch kann es passieren, dass Sie, wenn Sie unter den Feiernden im Bierzelt sitzen, gerne auch mit dem entsprechendem Outfit „dazu passen“ würden. Denn ein bisschen auffallen wird man schon in Jeans und T-Shirt. Und jetzt das große Aber: wenn schon Tracht, dann „gscheid“, wie der Bayer sagt – also richtig. Lieber keine Tracht als schlechte Tracht. Wir haben Ihnen ein paar Tipps und Empfehlungen zusammengestellt:

  • Qualität vor Kostüm – einheimische Besucher tragen echte Dirndl und Lederhosen, keine Faschingsversionen. Rock aus Kunstleder und Lederhose aus Stoff? Lieber nicht!
  • Bunte Perücken, Hüte mit Stoff-Hähnchen oder wild blinkende Körper-Dekoration? Nicht alle Zelte schätzen das und könnten den Eintritt verwehren.
  • Grundsätzlich gilt: Schlicht ist schön – Farbe und Muster dürfen natürlich sein, aber in Maßen. Das gilt auch für nackte Haut: Ein traditionelles Dirndl zeigt viel Dekolleté, aber nicht viel Bein.

Am besten lassen Sie sich in einem der vielen Fachgeschäfte beraten. Weil Tracht oft auf Figur geschnitten ist, lohnt sich das Anprobieren vor dem Kauf. Lodenfrey ist im Premium-Segment eines der Traditionsgeschäfte der Stadt. Gut fündig für etwas weniger Budget wird man aber auch bei Trachten Angermaier oder einer der vielen Vintage-Geschäfte – z. B. „Holareidulijö“ – und direkt bei kleineren Trachten-Designern wie Coco Vero Tracht. Planen Sie ein paar Stunden zum Shoppen ein – auch wenn es nur beim „Window-Shopping“ bleibt.

Tracht in Zivil – links beim Wirt des Gasthaus "Alter Wirt" in Grünwald bei München – und die Kellner-Kluft des Augustiner Festzelts im traditionellen Biergarten bei seinen Geschwistern vom "Wirtshaus Xaver's" in der Innenstadt © Annette Sandner
Tracht in Zivil – links beim Wirt des Gasthaus "Alter Wirt" in Grünwald bei München – und die Kellner-Kluft des Augustiner Festzelts im traditionellen Biergarten bei seinen Geschwistern vom "Wirtshaus Xaver's" in der Innenstadt © Annette Sandner

Wenn die Tracht einmal angeschafft ist, möchte sie manch einer gar nicht mehr ausziehen. In den Münchner Wirtshäusern: kein Problem. Gehen Sie im Rahmen des Oktoberfest-Besuchs unbedingt auch in eine der Traditionsgaststätten wie das berühmte Hofbräuhaus, das Weisses Brauhaus im Tal – vor allem bekannt für seine Innereien-Spezialitäten – oder den Augustiner Klosterwirt. Etwas abseits der Innenstadt empfiehlt sich auch die Max Emanuel Brauerei: ein Traditionslokal im modernen Anstrich und eigenem Biergarten.

Tracht tragen in den „normalen“ Restaurants, Bars und Clubs der Stadt? Mit Einschränkung. Viele Lokale präferieren Gäste ohne Oktoberfest-Zusammenhang, informieren Sie sich vor Ihrem Restaurant-Besuch oder gehen Sie mit normal-eleganter Kleidung auf Nummer sicher. Das gilt insbesondere auch für das Nachtleben – außer bei „offiziellen“ After-Wiesn-Partys.

Ein Kaffee und eine "Auszogene" oder anderes Gebäck müssen sein auf der Wiesn © Annette Sandner
Ein Kaffee und eine "Auszogene" oder anderes Gebäck müssen sein auf der Wiesn © Annette Sandner

Hotels zum Oktoberfest-Besuch

Einen Rückzugsort vom größten Volksfest der Welt haben: Das führt bei den zahlreichen Hotels der Stadt zur Qual der Wahl. Schließlich bietet es sich an, auch die schöne Stadt München und das Umland zu erkunden, wenn man den Trip zum Oktoberfest schon plant. Hotels rechtzeitig zu buchen ist essenziell – je früher, desto besser. Wie wäre es z. B. mit einem Tag und vielleicht noch einem Mittagessen im Bierzelt und einem Abend in den hervorragenden Restaurants der Stadt (München schmückt sich aktuell mit zwei 3-Sterne-Restaurants, vier 2-Sterne-Restaurants und elf Restaurants mit einem MICHELIN Stern) und einem Ausflug an die pittoresken Seen im Alpenvorland wie den Tegernsee?

Wir haben eine Vorauswahl an Hotels für Sie getroffen, die zentral und teilweise fußläufig zur Theresienwiese – der „Wiesn“ – gelegen sind:

  • The Dean Munich – Autograph Selection: modern, stilvoll-luxuriös, extravagant; 15 Minuten zu Fuß
  • BOLD Hotel München Zentrum: modern ausgestattetes Apart-Hotel mit Stil; 5 Minuten zu Fuß
  • 25hours Hotel The Royal Bavarian: Hier im stylischen 25hours Hotel direkt am Bahnhof lässt sich verspielt-luxuriös in die schillernde Welt vom bayerischen König Ludwig II. abtauchen; 16 Minuten zu Fuß
  • The Charles Hotel, a Rocco Forte Hotel (2 MICHELIN Keys): kosmopolitisch, modern und luxuriös auf internationalem Niveau; sehr zentral – 23 Minuten zu Fuß zur Theresienwiese, 3 Minuten zum Restaurant JAN (3 MICHELIN Sterne)
  • Königshof, a Luxury Collection Hotel (1 MICHELIN Key): komplett neu gebaut, architektonisch modern und luxuriös-reduziert; zentral an einem der bekanntesten Plätze Münchens, dem „Stachus“; 20 Minuten zu Fuß
  • Bayerischer Hof (1 MICHELIN Key): Der Klassiker unter den Münchner Hotels mit vier Restaurant-Outlets; 12 Minuten mit dem Taxi – 30 Minuten zu Fuß
  • Rosewood Munich (2 MICHELIN Keys): Das erste Rosewood Hotel Deutschlands, im denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Bayerischen Staatsbank; 15 Minuten mit dem Taxi – 32 Minuten zu Fuß
Trachtler beim Tanzen auf dem Oktoberfest (links), der große Trachten- und Schützenzug © beides München Tourismus, Jan Saurer (links) - Tommy Loesch (rechts)
Trachtler beim Tanzen auf dem Oktoberfest (links), der große Trachten- und Schützenzug © beides München Tourismus, Jan Saurer (links) - Tommy Loesch (rechts)

Wichtige Fixpunkte im Programm des Oktoberfests

Anstich am ersten Samstag: Kurz vor 12 Uhr ziehen die Wirte mit ihren festlich geschmückten Pferdegespannen und Kapellen von der Innenstadt zur Theresienwiese. Pünktlich zum Mittag schlägt der Münchner Oberbürgermeister im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass an. Mit den Worten „O'zapft is!" („es ist angezapft“) und zwölf Böllerschüssen an der Bavaria ist die Wiesn offiziell eröffnet – erst jetzt darf in allen Zelten Bier ausgeschenkt werden. Die erste Maß bekommt traditionell der bayerische Ministerpräsident.

Trachten- und Schützenzug am ersten Sonntag: Einer der größten Trachtenumzüge der Welt: Rund 9.000 Teilnehmer in historischen Gewändern, dazu Trachten- und Schützenvereine, Musikkapellen, Fahnenschwinger und festlich geschmückte Pferdegespanne ziehen quer durch die Innenstadt zur Theresienwiese. An der Spitze das Münchner Kindl: die lebende Wappen-Figur der Stadt. Den Zug gibt es in seiner heutigen Form seit 1950 – seine Wurzeln reichen aber zurück bis 1835, als zur Silberhochzeit von König Ludwig I. und Königin Therese erstmals ein Trachtenfestzug stattfand.

Oide Wiesn: Auf dem Südteil der Theresienwiese liegt die ruhigere, traditionellere Schwester der Wiesn: nostalgische Fahrgeschäfte, gemütliche Festzelte mit Volksmusik, Pferderennen-Tradition und ein paar Euro Eintritt. Eingeführt 2010 zum 200-jährigen Jubiläum, seitdem feste Einrichtung. Geöffnet bis 22 Uhr und besonders bei Familien und Einheimischen beliebt.

Familientage – beide Wiesn-Dienstage: An den beiden Dienstagen gibt es bis 19 Uhr ermäßigte Preise an den Fahrgeschäften und vielen Buden. Familien und Einheimische nutzen den Tag, um die Wiesn ohne das Wochenend-Gedränge zu erleben.
Standkonzert am mittleren Wiesn-Sonntag: Rund 400 Musikerinnen und Musiker aus allen Festzelt-Kapellen versammeln sich zu Füßen der Bavaria und spielen gemeinsam ein einstündiges Open-Air-Konzert – von der Bayernhymne bis zu modernen Wiesn-Hits. Eines der schönsten und am wenigsten touristischen Programmpunkte des Festes.

Böllerschießen zum Abschluss: Am letzten Wiesn-Sonntag versammeln sich bayerische Gebirgsschützen zu Füßen der Bavaria und verabschieden das Fest mit einem traditionellen Böllerschießen. Ein stimmungsvoller, nicht ganz leiser Schlusspunkt.

Unzählige Fahrgeschäfte sind unterhaltsam für Jung und Alt. Der Herr mit dem Trachtenhut samt Gamsbart hat das Riesenrad im Blick © München Tourismus, Tommy Lösch (links) / Annette Sandner (rechts)
Unzählige Fahrgeschäfte sind unterhaltsam für Jung und Alt. Der Herr mit dem Trachtenhut samt Gamsbart hat das Riesenrad im Blick © München Tourismus, Tommy Lösch (links) / Annette Sandner (rechts)
Um sich die Dimension vorstellen zu können, muss man einmal dort gewesen sein! © München Tourismus, Tommy Lösch
Um sich die Dimension vorstellen zu können, muss man einmal dort gewesen sein! © München Tourismus, Tommy Lösch

Lust auf das Oktoberfest bekommen? Planen Sie zeitig.


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Die Bedienungen und Kellner auf der Wiesn sind nicht bei den Zelten angestellt, sondern quasi Kleinunternehmer. Trinkgeld gehört zur Etikette! © Annette Sandner
Die Bedienungen und Kellner auf der Wiesn sind nicht bei den Zelten angestellt, sondern quasi Kleinunternehmer. Trinkgeld gehört zur Etikette! © Annette Sandner
Das Standkonzert der Wiesnkapellen an der Bavaria-Statue. Sie ist das Wahrzeichen, direkt an der Theresienwiese und ein beliebter Treffpunkt auf dem Festgelände. © München Tourismus Werner Böhm
Das Standkonzert der Wiesnkapellen an der Bavaria-Statue. Sie ist das Wahrzeichen, direkt an der Theresienwiese und ein beliebter Treffpunkt auf dem Festgelände. © München Tourismus Werner Böhm

Illustration Image: Eine Szene im Bierzelt: ein Kellern trägt ein großes Tablett durch die Gänge - typisch für die Wiesn © Annette Sandner / Ochsenbraterei

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