Dieser Artikel stellt 17 der romantischsten Inseln für Food Lovers weltweit vor, die im Guide MICHELIN mit Restaurants vertreten sind. Die Auswahl reicht von Inseln in der Nordsee über Ziele im Mittelmeer und am Atlantik bis nach Thailand und richtet sich an Paare, die Kulinarik als Teil des Reisens verstehen.
Wenn es um Romantik geht, greifen wir meist zu den vertrauten Zielen: Paris, Venedig, vielleicht eine sonnenverwöhnte griechische Insel außerhalb der Saison. Doch Romantik ist – wie das Reisen selbst – oft intensiver, wenn sie von der gewohnten Route abweicht. Inseln sind kleine Welten mit ihrem ganz eigenen Rhythmus. Die Zeit rückt in den Hintergrund. Und alle Wege führen irgendwann zum Wasser – und zu dem, was es hervorbringt.
Auf unseren im Guide MICHELIN verzeichneten Inselzielen entfaltet sich Liebe auf leisere, ungewöhnlichere und oft nachhaltigere Weise: an den weiten, rauschenden Stränden der Westfriesischen Inseln; entlang der belebenden Promenaden Norderneys, wo die Winde der Nordsee sowohl den Appetit als auch die Nähe zueinander schärfen; und an Orten, an denen Fährpläne noch immer den Takt des Tages vorgeben. Und in diesem Jahr kommt ein neues Ziel hinzu: das frisch mit zwei MICHELIN Sternen ausgezeichnete PAZ auf den Färöer-Inseln, wo radikal regionale Küche auf Landschaften aus Moos, Nebel und Meer trifft.
Diese 17 romantischen Inseln richten sich an Paare, die Stimmung mehr schätzen als Marmor, Entdeckungen mehr als Glanz – und für die Romantik in langen Spaziergängen, salziger Meeresluft und an Tischen zu Hause ist, für die man Ozeane überquert.
1. Korsika, Frankreich
Warum hierher kommen? Wegen der dramatischen Landschaften, der unberührten Strände und der französischen wie italienischen Einflüsse, die sich zu einer ganz eigenen kulinarischen Szene verbinden.
Guide MICHELIN Restaurants in Korsika: 44 empfohlene Restaurants, darunter ein 2-Sterne-Restaurant, fünf 1-Stern-Restaurants und drei Bib Gourmands (unser bestes Preis-Leistungs-Verhältnis).
Diese kleine Mittelmeerinsel bietet einige der dramatischsten Landschaften des Kontinents. Im Norden, am Cap Corse, zeigt sich eine wilde, ungezähmte Schönheit: üppige Hügel, kurvenreiche Straßen, die zu menschenleeren Stränden führen, und frische Meeresfrüchte, direkt aus dem Wasser auf den Teller. Im Inselinneren verändert das raue, gebirgige Terrain die Küche – hier dominieren kräftige Fleischgerichte und handwerklich hergestellte Käse, ein Spiegel der landwirtschaftlichen Traditionen der Insel. Unsere Inspektoren empfehlen das Finestra by Italo Bassi in der spektakulär auf den Klippen gelegenen Stadt Bonifacio sowie das Le Charlie südlich der Hauptstadt Ajaccio – beide mit einem Stern ausgezeichnet.
Für Erstbesucher ist die korsische Küche eine Mischung aus französischer Finesse und italienischer Herzlichkeit, geprägt von der kargen Landschaft der Insel und dem Reichtum des Mittelmeers. Entlang der Küste stehen frische Meeresfrüchte wie gegrillte Dorade, Rotbarbe und Aziminu (die korsische Bouillabaisse) im Mittelpunkt, während das bergige Inselinnere mit gehaltvollen Gerichten wie Civet de Sanglier (Wildschweingulasch) und Pulenda, einer Polenta aus Kastanienmehl, aufwartet.
Korsikas berühmte Charcuterie – etwa Prisuttu, Coppa und Figatellu – harmoniert perfekt mit lokalen Käsesorten wie dem leicht säuerlichen, vielseitigen Brocciu. Süße Spezialitäten wie Fiadone (korsischer Käsekuchen), Canistrelli-Kekse und Kuchen aus Kastanienmehl rücken den Reichtum der heimischen Kastanien in den Mittelpunkt, während Myrtenlikör sowie Weine aus Regionen wie Patrimonio oder Ajaccio jedes Essen stimmig begleiten. Ob Wildgerichte, cremige Polenta oder gegrillter Fisch – jedes Gericht erzählt hier von der doppelten kulinarischen Herkunft der Insel und ihrem reichen natürlichen Vorrat.
Wo übernachten? Wer Ruhe sucht, findet sie kaum besser als in dem bei Prominenten beliebten, mit einem Key ausgezeichneten Domaine de Murtoli, wo ehemalige steinerne Schäferhütten zu entspannten Villen umgebaut wurden. Direkt an einem der schönsten – und saisonal lebhaftesten – Strände empfiehlt sich das ebenfalls mit einem Key ausgezeichnete Casadelmar, das spektakulär über dem Wasser liegt.
2. Färöer Inseln, Dänemark
Warum hierher kommen? Wegen der abgeschiedenen Atmosphäre, der rauen Ausblicke und der innovativen Küche von Köchen, die wissen, wie man aus einer kargen Landschaft Großes herausholt.
Guide MICHELIN Restaurants auf den Färöer-Inseln: drei empfohlene Restaurants, darunter ein 2-Sterne-Restaurant.
Ein Aufenthalt auf den Färöer-Inseln kann sich anfühlen wie eine Reise in eine andere Welt. Hier treffen vom Wind geformte Landschaften auf kulinarisches Können wie kaum anderswo – und setzen dieses abgelegene Archipel fest auf die Landkarte moderner Genießer. 2026 wurde das ausgezeichnete Restaurant KOKS von Chef Poul Andrias Ziska an neuem Standort als PAZ wiedereröffnet und direkt mit zwei MICHELIN Sternen in die Auswahl aufgenommen – ein klares Signal, dass die Inseln kulinarisch wieder ganz vorne mitspielen. Auch in Spitzenrestaurants wie ROKS und Ræst in der Hauptstadt Tórshavn lassen sich die Aromen der Inseln entdecken.
Die Küche ist geprägt von den unerbittlichen Elementen: fermentiertes Lamm, Seeigel und getrockneter Fisch, tief in der Tradition verwurzelt und zugleich mit modernen Techniken verfeinert. Absolute Abgeschiedenheit bestimmt das Leben hier – die Landschaft wirkt unberührt, und auch das oft unzuverlässige WLAN verstärkt den Reiz des völligen Abschaltens. Der tägliche Kampf mit der Natur um jede Zutat verleiht der färöischen Küche eine besondere Eigenständigkeit, getragen vom Respekt der Einheimischen vor dem, was Land und Meer geben. Für alle, die Einsamkeit und außergewöhnliche Küche in einer rauen, überwältigend schönen Umgebung suchen, sind die Färöer-Inseln in jeder Hinsicht eine Reise wert.
Wo übernachten? Unsere Hotel-Inspektoren sind noch dabei, die besten Unterkünfte auf den Färöer-Inseln zu erkunden, doch Mangel an Auswahl gibt es nicht – von versteckten Küstenrefugien bis hin zu zentral gelegenen Häusern.
3. Westfriesische Inseln, Niederlande
Warum hierher kommen? Unberührte Natur, vielfältige Tierwelt und eine friedliche Atmosphäre – dazu frische Meeresfrüchte aus der Region und idyllische Dörfer.
Guide MICHELIN Restaurants auf den Westfriesischen Inseln: sechs empfohlene Restaurants, darunter ein 1-Stern-Restaurant.
Die Westfriesischen Inseln sind seit Langem ein gut gehütetes Geheimnis, geschätzt von den anspruchsvollsten Reisenden. Zeit scheint hier stillzustehen: Die niederländischen Inseln beeindrucken mit unberührten Sanddünen, stillen Stränden und ruhigen Dörfern und bieten einen Rückzugsort für alle, die Einsamkeit suchen. Naturliebhaber zieht es in die weitläufigen Feuchtgebiete, zu der vielfältigen Tierwelt und den endlosen Radwegen, die sich durch Küstendünen und Felder schlängeln. Nun, da ihre stille Schönheit zunehmend Aufmerksamkeit erregt, stehen die Inseln kurz davor, entdeckt zu werden.
Was sie wirklich besonders macht, ist jedoch das gemächliche Lebenstempo: Charmante Bistros servieren Muscheln, Austern, geräucherten Aal und weitere friesische Spezialitäten wie geschmortes Lamm und geben so einen Einblick in den kulinarischen Reichtum der Inseln. Empfehlenswert sind das mit einem Stern ausgezeichnete Bij Jef oder das Kook Atelier op Oost – für beruhigende Interieurs und einen köstlichen Einblick in die Produkte der Waddenzee.
Wo übernachten? Da es auf den Inseln nur wenige Unterkünfte gibt, bietet Texel – die größte Insel – die größte Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, darunter auch Boutique-Hotels wie das Hotel Texel, das direkt an einem kleinen See liegt.
4. Penang, Malaysia
Warum hierher kommen? Eine Mischung aus kolonialer Geschichte, lebendiger Straßenkunst und einer der gefeiertsten kulinarischen Szenen Südostasiens, in der sich jahrhundertealte kulturelle Einflüsse verbinden.Guide MICHELIN Restaurants auf Penang: 68 empfohlene Restaurants, darunter zwei 1-Stern-Restaurants und 28 Bib Gourmands.
Bis vor Kurzem war Penang – Malaysias kulinarisches Herz mit einer für seine Größe überraschend hohen Zahl an von unseren Inspektoren empfohlenen Restaurants – noch ein gut gehütetes Geheimnis. Die Hauptstadt George Town, mit ihrem verblassten kolonialen Charme und der dynamischen Street-Art-Szene, ist eine lebendige Leinwand von Vergangenheit und Gegenwart. Die UNESCO-geschützte Stadt ist ein Ort, an dem chinesische, malaiische und indische Kulturen aufeinandertreffen – eine Verschmelzung, die sich auch in der Küche widerspiegelt, wo Straßenstände alles von scharfer Laksa bis zu knusprigem Char Kway Teow servieren.
Zu den mit MICHELIN Stern ausgezeichneten Favoriten gehört Auntie Gaik Lean’s Old School Eatery, wo lokale Spezialitäten frisch zubereitet werden. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Stadt offenbart nicht nur beeindruckende Street Art, sondern auch kunstvoll geschnitzte Tempel, historische Gebäude und bunte Shophouses, die im tropischen Licht erstrahlen. Nach und nach zieht Penang die Aufmerksamkeit der Welt auf sich – besuchen Sie es jetzt, bevor das Geheimnis gelüftet wird.
Wo übernachten? Unsere Inspektoren haben die lokale Hotelszene noch nicht vollständig erkundet, doch wenn Ihr Budget es zulässt, ist das Shangri-La Rasa Sayang Resort and Spa eine ausgezeichnete Wahl.
5. Ibiza, Spanien
Warum hierher kommen? Die Landschaft entfaltet eine magische Anziehungskraft und eine fast mystische Energie. Von abgeschiedenen Stränden bis zu sanften Hügeln finden sich Orte der Ruhe, an denen man entspannen oder die regionale Küche genießen kann – fernab vom lebhaften Partyleben der Insel.Guide MICHELIN Restaurants auf Ibiza: zehn empfohlene Restaurants, darunter drei 1-Stern-Restaurants.
Ibiza ist vor allem für seine legendäre Clubszene bekannt – doch die Insel hat weit mehr zu bieten als durchtanzte Nächte. Eingeweihte schätzen die stilleren Reize der Baleareninsel und ihren bohemienhaften Geist, geprägt von jahrzehntelangen Hippie-Communities, die einst in einfachen Zelten an abgelegenen Stränden lebten und deren Lebensgefühl heute in stilvollen Refugien wie dem Six Senses weiterlebt. Schroffe Klippen und von Pinien duftende Hügel verbergen kleine Buchten, in denen türkisfarbenes Wasser sanft an goldene Sandstrände schwappt, während die Dörfer im Inselinneren mit unverfälschter Authentizität pulsieren.
Kulinarisch schöpft Ibiza aus der mediterranen Vielfalt. Zu den lokalen Spezialitäten zählen bullit de peix, ein kräftiger Fischeintopf, und sobrasada, eine luftgetrocknete, mit Paprika gewürzte Wurst. Reisgerichte gewinnen an Tiefe, wenn sie mit dem Fang des Tages zubereitet werden, und frische Kräuter von den Höfen der Insel verleihen jedem Gericht ein intensives Aroma. Die Atmosphäre? Sonnendurchflutet und zugleich lässig-elegant – eine Mischung aus rustikalem Charme und zurückhaltendem Luxus, bei der aus langen Mittagessen unter weinumrankten Pergolen stimmungsvolle Abende unter dem Sternenhimmel werden. Wer die Küche aus Fusion und Kontrasten entdecken möchte, reserviert einen Tisch in dem mit einem MICHELIN Stern ausgezeichneten La Gaia; eine ungezwungenere Interpretation von Klassikern wie Paella bietet das Ca’s Milà – stets mit Blick aufs Wasser.
Wo übernachten? Vom direkt am Wasser gelegenen Six Senses bis hin zu kleineren Hideaways wie dem Villa-Hotel Ca Na Xica bietet die Insel eine große Auswahl an Unterkünften für jeden Geschmack.
6. Ile de Ré, Westfrankreich
Warum hierher kommen? Mit dem Fahrrad durch weiß getünchte Fischerdörfer entlang kleiner Häfen fahren, durch Weinberge und Marschlandschaften, vorbei an weit geschwungenen Stränden – und unterwegs frische Austern genießen, die direkt vor Ort gezüchtet werden.Guide MICHELIN Restaurants auf Île de Ré: vier empfohlene Restaurants.
Bis vor Kurzem galt die zurückhaltende Schönheit der Île de Ré noch als Geheimtipp. Inzwischen rücken die goldschimmernden Kopfsteinpflastergassen – besonders rund um den Hafen von Saint-Martin – zunehmend in den Fokus anspruchsvoller Reisender. Die Insel lädt dazu ein, sich Zeit zu lassen: Wer mit dem Fahrrad durch die malerischen Dörfer fährt, spürt, wie sich der Rhythmus des Alltags verlangsamt und die Stunden sich dehnen. Auch die im Guide MICHELIN empfohlenen Restaurants in Saint-Martin, etwa das Le Serghi sowie das Chai nous comme Chai vous im nahegelegenen La Flotte, verkörpern diese entspannte Eleganz. Regionale Zutaten – frische Meeresfrüchte, Austern und unkomplizierte, geschmackvolle Gerichte – bringen hier den Reichtum der Küste aufs Schönste zur Geltung. Noch ist der richtige Moment, hierher zu kommen, bevor die ganze Welt die Insel für sich entdeckt.
Erreichbar ist die Île de Ré über eine Brücke vom Festland bei La Rochelle aus – ein Zwischenstopp lohnt sich dort allemal, nicht zuletzt für das 3-Sterne-Restaurant von Chef Christopher Coutanceau. Auch die benachbarte Insel Oléron bietet einige bemerkenswerte kulinarische Adressen.
Wo übernachten? Eine Handvoll besonderer Adressen lohnt es sich hier vorzumerken – darunter das Hôtel de Toiras in Saint-Martin oder das entspannt-unkomplizierte Les Bois Flottais im weniger bekannten Dorf Le Bois-Plage, ganz in der Nähe langer Sandstrände.
7. Madeira, Portugal
Warum hierher kommen? Wegen der beeindruckenden Klippen, der üppigen Landschaften und einer Küche, die von einem reichen Erbe erzählt.Guide MICHELIN Restaurants auf Madeira: 12 empfohlene Restaurants, darunter ein 2-Sterne-Restaurant, zwei 1-Stern-Restaurants und einen Bib Gourmand.
Auf Madeira entdecken Reisende beeindruckende Klippen, zerklüftete Küsten und botanische Wunder – ergänzt durch eine köstliche lokale Küche. Im Atlantik vor der Küste Afrikas scheinen Madeiras üppige, grünen Berge direkt aus dem Ozean zu wachsen. Die natürliche Schönheit der Insel wird von einer kulinarischen Szene begleitet, die still und selbstbewusst überzeugt – von kleinen, familiengeführten Restaurants bis hin zu Sterne-Küchen.
Ein Spaziergang durch Funchal, die Hauptstadt der Insel, führt über Kopfsteinpflasterstraßen zu Märkten voller leuchtender Früchte und aromatischer Gewürze. Die lokale Küche verbindet frischen Fisch, herzhafte Eintöpfe und besondere Zutaten wie den schwarzen Schwertfisch – alles begleitet vom weltberühmten Madeirawein. Für ein herausragendes Erlebnis lohnt sich eine Reservierung im 2-Sterne-Restaurant Il Gallo d’Oro. Abseits der Hauptstadt laden die ruhigeren Winkel der Insel zu kulinarischen Entdeckungen ein: terrassierte Weinberge, Pfade durch Lorbeerwälder und charmante Dörfer wie Câmara de Lobos, wo das Restaurant Vila do Peixe zu besonderen Genussmomenten einlädt.
Wo übernachten? Die Insel bietet zahlreiche beeindruckende Hotels, die man sich vormerken sollte, darunter das 2-Key-Hotel The Reserve mit seinem eleganten Interieur, dem weiten Meerblick und dem Rooftop-Pool. Auch einen Aufenthalt wert ist das Reid’s Palace, A Belmond Hotel, ebenfalls mit zwei Keys ausgezeichnet – eine Grande Dame, die majestätisch auf spektakulären Klippen thront.
8. Isle of Skye, Schottland
Warum hierher kommen? Wegen der schroffen Klippen, nebelverhangenen Berge und abgelegenen Strände, wo der stetig wechselnde Himmel eine fast mystische Atmosphäre schafft, wie sie sonst in Schottland nirgends zu finden ist.Guide MICHELIN Restaurants auf der Isle of Skye: fünf empfohlene Restaurants, darunter ein 1-Stern-Restaurant.
Die Isle of Skye – am abgelegenen nördlichen Rand Schottlands gelegen – zählt zu den bestgehüteten Geheimtipps des Landes, nicht zuletzt wegen ihrer schwer zugänglichen Lage. Mit ihren steil aufragenden Klippen, zerklüfteten Hügeln und vom Wind gepeitschten Stränden strahlt Skye eine rohe, ungezähmte Schönheit aus.
Berühmt für seinen geradezu mystischen, sich ständig wandelnden Himmel, an dem Nebel vom Meer hereinzieht und Regenbögen oft den Horizont durchziehen, ist die Insel ein Paradies für Fotografen, Naturliebhaber und Romantiker auf der Suche nach Einsamkeit. Abgelegene Buchten, dramatische Sonnenuntergänge über den Cuillin Hills und gemütliche Gasthäuser mit prasselnden Kaminen machen Skye zu einem traumhaften Reiseziel für Paare. Die Insel ist reich an Geschichte – von alten Burgen bis hin zu verfallenen Siedlungen – und ihre kulinarische Szene verbindet frische lokale Zutaten mit traditionellen schottischen Aromen: geräucherter Lachs, herzhafter Hirschbraten und die berühmten Meeresfrüchte der Insel, wie sie in dem mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Loch Bay serviert werden.
Wo übernachten? Ein Aufenthalt auf Skye ist wie aus einem Traum. Merken Sie sich die 1-Key Kinloch Lodge mit ihrem offenen Kamin und dem weiten Blick aufs Meer vor – oder entscheiden Sie sich für die charmanten, geschwungenen Holzhütten des Bracken Hide Hotel, das mit stilvollem Design und herrlichem Ausblick über die Küstenebenen begeistert.
9. Phuket, Thailand
Warum hierher kommen? Phuket mag Thailands bekannteste Insel sein, doch ihr eigentlicher Reiz liegt in der Verbindung aus lebhafter Street-Food-Kultur, sino-portugiesischem Erbe und versteckten Naturjuwelen – all das vermittelt einen authentischen Einblick in das thailändische Inselleben jenseits der belebten Strände.Guide MICHELIN Restaurants auf Phuket: 58 empfohlene Restaurants, darunter ein 1-Stern-Restaurants und 19 Bib Gourmands.
Phuket mag seinen Ruf als internationales Touristenzentrum Thailands verdient haben, doch wer genauer hinsieht, entdeckt eine Insel, die nach wie vor Authentizität und lokalen Charme ausstrahlt. Ihre kulinarischen Wurzeln liegen tief im sino-portugiesischen Erbe: Hokkien-Nudeln, würziges Mu Hong (geschmorter Schweinebauch) und feuriges Nam Prik Kung Siap (Garnelen-Chili-Dip) werden hier an Straßenständen und auf belebten Nachtmärkten serviert. Die Altstadt mit ihren pastellfarbenen Ladenhäusern ist ein wahres Paradies für Street Food und süße Leckereien – ein Stopp bei Torry’s Ice Cream lohnt sich für Durian- oder Kokosnuss-Eis mit modernem Twist.
Meeresfrüchte spielen hier die Hauptrolle, besonders in den schwimmenden Restaurants am Laem Hin Pier, wo Garnelen, Krabben und Fische frisch aus der Andamanensee kommen und mit einer würzigen Chili-Limetten-Sauce serviert werden. Für ein gehobenes Erlebnis empfiehlt sich das PRU, Phukets erstes mit einem MICHELIN Stern ausgezeichnetes Restaurant, in dem lokale Zutaten wie Phuket-Hummer und wilde Kräuter aus eigenem Anbau perfekt zur Geltung kommen.
Zwar sind die Strände ein großer Anziehungspunkt – Patong mit seinem pulsierenden Nachtleben, Kata bei Surfern beliebt und Nai Harn mit seiner entspannten Atmosphäre –, doch es sind die stilleren Augenblicke, die in Erinnerung bleiben. Unternehmen Sie eine Wanderung durch den üppigen Khao-Phra-Thaeo-Nationalpark zum Bang-Pae-Wasserfall oder fahren Sie mit einem Longtail-Boot hinaus zu den Kalksteinfelsen der Bucht von Phang Nga. Die beste Reisezeit liegt zwischen November und Februar, wenn das Wetter trocken und das Meer ruhig ist. Wer den großen Andrang vermeiden möchte, erkundet die weniger besuchte Ostküste der Insel.
Wo übernachten? Das mit drei Keys ausgezeichnete Amanpuri zählt weiterhin zu den Spitzenadressen der Insel – mit einem eleganten Design, das in subtilen Akzenten den traditionellen thailändischen Stil aufgreift. Preisgünstigere Alternativen wie das mit 1-Key-Hotel The Pavilions Phuket überzeugen hingegen mit ihrer Lage inmitten üppiger Dschungellandschaft.
10. Norderney, Deutschland
Warum hierher kommen? Windgepeitschte Dünen, die unberührte Küste des Wattenmeers und eine traditionsreiche Badekultur.Guide MICHELIN Restaurants auf Norderney: fünf empfohlene Restaurants, darunter ein 1-Stern-Restaurant.
Norderney, die zweitgrößte der Ostfriesischen Inseln, zieht sich in einem sanften Bogen entlang der Nordsee und gilt noch immer als wohltuend unaufgeregter Geheimtipp. Bekannt für ihre klare, salzige Seeluft und weitläufigen Sandstrände, ist die zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer gehörende Insel ein Rückzugsort für alle, die Ruhe mit einem Hauch von zurückhaltendem Luxus verbinden möchten. Einst mondänes Seebad des 19. Jahrhunderts, bewahrt Norderney bis heute seinen Charme – mit eleganten Villen entlang der Promenade und einer Vielzahl an Wellnessangeboten, deren Anwendungen von der Kraft des Meeres inspiriert sind.
Auch kulinarisch ist die Insel fest in ihrer Küstentradition verwurzelt, etwa in dem mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Seesteg (im gleichnamigen Hotel) oder im legereren Müllers auf Norderney. Serviert werden frisch geöffnete Austern, buttrige Nordseekrabben und geräucherter Aal – dazu kräftiges, körniges Schwarzbrot. Unbedingt probieren sollte man außerdem die Friesentorte, eine reichhaltige Spezialität aus Mürbeteig, geschichtet mit Sahne und säuerlichen Äpfeln. Ebenfalls eine feste Größe ist der Insel-Liebling Oktopussy.
Was Norderney besonders macht, ist das harmonische Zusammenspiel aus rauer Naturschönheit und sorgfältigem Schutz der Landschaft. Ein dichtes Netz an Radwegen durchzieht die Insel, während Salzwiesen und Wattflächen zu ausgedehnten Spaziergängen oder geführten Wattwanderungen einladen, bei denen sich ein artenreiches Ökosystem aus Muscheln und Seevögeln entdecken lässt. Dank ihres Schutzstatus wirkt ein Großteil dieser Natur bis heute nahezu unberührt. Mit ihrer wohltuenden Schlichtheit bietet die Insel einen Vorgeschmack auf entschleunigtes Inselleben – mit genau dem richtigen Maß an Komfort, um den Aufenthalt besonders zu machen, ohne dass dabei die Authentizität verloren geht.
Wo übernachten? Vermerken Sie das mit zwei Keys ausgezeichnete Seesteg Norderney, direkt am Strand gelegen, ebenso wie das mit einem Key prämierte Villenhotel 1884 Norderney.
11. Sardinien, Italien
Warum hierher kommen? Kristallklares Wasser, uralte konische Steintürme und ein eigenständiges kulinarisches Erbe.
Guide MICHELIN Restaurants auf Sardinien: 48 empfohlene Restaurants, darunter fünf 1-Stern-Restaurants und vier Bib Gourmands.
Sardinien ist berühmt für seine atemberaubenden Strände – vom makellosen weißen Sand der Costa Smeralda bis zu den versteckten Buchten im Süden – und begeistert mit einer vielfältigen, weitgehend unberührten Natur. Doch die Insel erschließt sich nicht allein über ihre Landschaft: Auch kulinarisch ist sie eine Reise in ihre reiche Kultur. Kräftige Gerichte wie Spanferkel treffen auf besondere Delikatessen wie Bottarga (getrockneter Fischrogen) und würzigen Pecorino. In den kleinen Dörfern locken Märkte mit saisonalen Produkten, während ambitionierte Restaurants die traditionellen Aromen Sardiniens zeitgemäß interpretieren. Ob beim Bummel durch die gepflasterten Gassen von Alghero oder beim Sonnenbaden an den entlegenen Stränden von La Maddalena – diese Insel lädt dazu ein, dem Alltag zu entfliehen und zu genießen.
Kulinarisch lohnt sich im Süden ein Besuch in dem mit einem MICHELIN Stern ausgezeichneten Fradis Minoris, während im Nordwesten das Sa Mandra mit seiner handwerklich geprägten Küche überzeugt. Unter den Resorts der Costa Smeralda sticht das 7Pines Sardinia hervor, mit dem Gourmetrestaurant Capogiro und einer Panoramaterrasse, die den Sonnenuntergang über Baja Sardinia in Szene setzt. Chef Pasquale D’Ambrosio serviert hier eine moderne mediterrane Küche – angerichtet auf edlem sardischem Porzellan –, mit drei Degustationsmenüs sowie einer Auswahl à la carte.
Wo übernachten? Wählen Sie abgeschiedene Rückzugsorte wie das Aethos mit Meerblick vom Pool, das mit einem Key ausgezeichnete Cascioni Eco Retreat in einem ehemaligen Bauernhaus oder das 7Pines Resort Sardinia, das an einem ruhigen Abschnitt der malerischen Costa Smeralda liegt.
12. Sizilien, Italien
Warum hierher kommen? Geschichte, ursprüngliche Städte, spektakuläre Landschaften, versteckte Badebuchten und eine außergewöhnliche Küche vereinen sich auf dieser Mittelmeerinsel.
Guide MICHELIN Restaurants auf Sizilien: 99 empfohlene Restaurants, darunter vier 2-Sterne-Restaurants, 17 1- Stern-Restaurants und elf Bib Gourmands.
Sizilien, Italiens größte Insel, hat unglaublich viel zu bieten – von den lebhaften Märkten Palermos, erfüllt vom Duft frischer Produkte und heißer Street-Food-Spezialitäten, bis zu den sonnenverwöhnten Weinbergen, die sich über das Hinterland erstrecken. Auch die Restaurantszene ist ein echtes Highlight: An der Südwestküste lockt das mit zwei Sternen ausgezeichnete Duomo in Ragusa Ibla im charmanten historischen Stadtkern von Ragusa, und auf der Insel Vulcano ergänzt das vegetarische Restaurant I Tenerumi die MICHELIN Auswahl 2026 ebenfalls mit zwei Sternen.
Die wilden Landschaften – von Vulkanbergen bis zu versteckten Stränden – sind ebenso vielfältig wie das kulturelle Erbe der Insel, eine faszinierende Mischung aus griechischen, römischen, arabischen und normannischen Einflüssen. Ob beim Staunen über antike Ruinen, beim Genießen von zitrus-aromatisierten Fischgerichten oder bei einem Glas der berühmten Inselweine – Sizilien verspricht eine Reise voller Kultur, Geschmack und ungezähmter Schönheit. Zusammen mit den nahegelegenen Inseln Pantelleria und Lampedusa, die ihren eigenen Charme der Abgeschiedenheit bieten, bleibt Sizilien ein authentisches Refugium – zeitlos und dennoch erfrischend modern.
Wo übernachten? Es mangelt nicht an Optionen, doch das prächtige San Domenico Palace Taormina, A Four Seasons Hotel, ausgezeichnet mit drei Keys, sticht auf Sizilien besonders hervor. Eine zugänglichere Alternative ist die Villa Athena im Tal der Tempel – ebenfalls eine hervorragende Wahl.
13. Menorca, Spanien
Warum hierher kommen? Mallorcas kleinere, intimere Nachbarin, mit unberührten Stränden, naturbelassenen Küsten, historischer Architektur und regionalen Spezialitäten.Guide MICHELIN Restaurants auf Menorca: elf empfohlene Restaurants.
Jeder kennt Mallorca, doch Menorca – die ruhigere, intimere Nachbarin – bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Die Baleareninsel mit ihren unberührten Stränden und der wilden Küste wirkt wie eine Reise in die Vergangenheit: Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen, und jede versteckte Bucht strahlt Unberührtheit aus.
Dank des UNESCO-Biosphärenreservatsstatus sind die üppigen Landschaften und die reiche Biodiversität der Insel geschützt, was Menorca zum idealen Ziel für Naturliebhaber macht. Die Küche ist eine geschmackvolle Mischung aus traditionellen spanischen Aromen und frischen Meeresfrüchten, mit lokalen Spezialitäten wie Caldereta de Langosta (Hummer-Eintopf) und Mahón-Käse. Genießen lassen sich diese Köstlichkeiten in beliebten Restaurants wie El Rais, das mit herrlichem Meerblick punktet, oder Es Cranc, das mit rustikalem Ambiente und herzlicher Zubereitung überzeugt. Wenn die Sonne über den charmanten, weiß getünchten Dörfern untergeht, zeigt sich, dass Menorcas zurückhaltende Eleganz zu den verlockendsten Eigenschaften der Insel gehört.
Wo übernachten? Menorca hat einige echte Schmuckstücke zu bieten, etwa das mit einem Key ausgezeichnete Villenhotel Faustino Gran oder das designorientierte Menorca Experimental.
14. Ko Samui, Thailand
Warum hierher kommen? Traumhafte Strände, üppige Landschaften und eine entspannte Atmosphäre, ergänzt durch einige erstklassige Resorts.Guide MICHELIN Restaurants auf Ko Samui: 13 empfohlene Restaurants, darunter drei Bib Gourmands.
Jeder kennt die Strände von Phuket, doch Ko Samui – auf der anderen Seite Thailands – bietet eine ruhigere, elegantere Auszeit und bildet so den perfekten Kontrast zum lebhaften Phuket. Mit seinen puderzuckerweichen Stränden, versteckten Wasserfällen und üppigen Hügeln wirkt die Insel wie ein tropisches Paradies, an dessen Küsten luxuriöse Resorts harmonisch in die Natur eingebettet sind.
Wer auf Ko Samui in luxuriösen Hotels übernachtet, darf sich auf tropische Opulenz freuen, die perfekt zur entspannten Umgebung passt. Die Küche zelebriert das Erbe Südthailands, mit reichhaltigen Currys und frischen Meeresfrüchten wie Tintenfisch, serviert etwa im Jun Hom oder im Kapi Sator (Soi Had Chaweng 5). Wenn das goldene Licht des Tages schwindet und die Sterne am Himmel erscheinen, zeigt sich Ko Samuis ruhiger Charme in voller Schönheit. Am besten jetzt kommen, bevor die Insel – besonders nach der Ausstrahlung der dritten Staffel von The White Lotus im vergangenen Jahr – zum stark besuchten Touristenziel wird.
Wo übernachten? An Hotels mit „Wow“-Effekt mangelt es nicht: Dazu zählen das mit zwei Keys ausgezeichnete Six Senses Samui, dessen Villen terrassenförmig am üppigen Hang liegen, oder das Four Seasons Resort Koh Samui mit einem Restaurant, das den Blick auf die umliegende Dschungellandschaft eröffnet.
15. Mallorca, Spanien
Warum hierher kommen? Majestätische Berge, idyllische Strände und stets fangfrische Köstlichkeiten auf der Speisekarte.Guide MICHELIN Restaurants auf Mallorca: 38 empfohlene Restaurants, darunter ein 2-Sterne-Restaurant, neun 1-Stern-Restaurants und zwei Bib Gourmands.
Mallorca hat sich still und leise als Kronjuwel der Balearen etabliert und löst sich dabei zunehmend vom Ruf als Partymetropole in Orten wie Magaluf. Seit Jahren ist die Insel ein Spielplatz für Kenner, die wissen, dass ihr Charme nicht nur in den sonnenverwöhnten Stränden und zerklüfteten Bergen liegt, sondern auch in ihrer reichen kulinarischen Kultur, die spanische und maurische Einflüsse kunstvoll vereint. Auf Ihre Liste gehören das mit zwei Sternen ausgezeichnete Voro, das moderne spanische Küche bietet, oder das Miceli, das traditionelle Aromen mit einem trendigen Touch kombiniert.
Die kulinarische Szene ist heute einer der stärksten Anziehungspunkte Mallorcas – von rustikalen Dorfmärkten, auf denen lokale Produkte dominieren, bis hin zu eleganten Strandrestaurants mit frisch gefangenem Fisch. Die kulinarischen Genüsse reichen von langsam geschmortem Lamm aus dem Hinterland bis zu bunten Tapas in Palmas belebten Gassen. Mittlerweile behauptet sich Mallorca mit Sternerestaurants neben familiengeführten Tavernen selbstbewusst auf der kulinarischen Weltkarte. Am besten jetzt besuchen, bevor der gastronomische Ruhm der Insel neue Höhen erreicht.
Wo übernachten? Verpassen Sie nicht einen Aufenthalt im spektakulären, mit zwei Keys ausgezeichneten La Residencia, A Belmond Hotel, hoch am Berghang – oder entscheiden Sie sich für preisgünstigere Alternativen wie das bohemische Bikini Island & Mountain Port de Sóller, das direkt am Wasser liegt.
16. Lanzarote, Spanien
Warum hierher kommen? Vulkanische Landschaften, in denen eine produktorientierte Küche auf preisgekrönte Weine trifft und die Spuren des einheimischen Visionärs César Manrique zu entdecken sind.Guide MICHELIN Restaurants auf Lanzarote: Sieben empfohlene Restaurants, darunter fünf 1-Stern-Restaurants und ein Bib Gourmand, sowie einige mehr auf den Nachbarinseln Gran Canaria, Teneriffa und La Palma.
Lanzarote verdankt seinen kulinarischen Reiz dem einzigartigen vulkanischen Terroir der Insel und ihrer wachsenden Bekanntheit für produktorientierte Küche. Vergessen Sie pauschale Paella und Sangria: Hier erwarten Sie Gerichte wie gegrillter Oktopus mit Mojo Verde, geräucherter Ziegenkäse und die berühmten Papas Arrugadas – Salzkartoffeln, serviert mit würzigem Mojo Picón. In den Weinbergen von La Geria, eingebettet in die schwarzen Lavafelder, entstehen mineralreiche Weine wie der blumige Malvasía Volcánica, der perfekt zu den frischen Meeresfrüchten der Insel passt. Die kulinarische Szene ist gespickt mit besonderen Adressen wie dem entspannten El Risco in Famara, wo Gerichte mit gegrilltem Papageifisch und cremigem Arroz Caldoso von der Meeresbrise begleitet wird.
Ein Weinberg-Hopping durch La Geria gehört unbedingt dazu: Probieren Sie Weine in der Bodega El Grifo, einem der ältesten Weingüter Spaniens, oder genießen Sie vulkanische Rotweine in der jahrhundertealten Finca Bodegas Rubicón. In Teguise, der historischen ehemaligen Hauptstadt, tauchen Sie im Ikarus in die Tradition ein – ein verstecktes Juwel, bekannt für langsam gegarten Ziegenbraten und gegrillte Napfschnecken. Romantik liegt überall in der Luft: Stoßen Sie beim Sonnenuntergang an den goldenen Stränden von Playa del Papagayo an oder genießen Sie ein Picknick an den surrealen Vulkanfelsen von Los Hervideros. Lanzarote vereint entspannten Luxus mit ungezähmter Authentizität.
Wo übernachten? Unsere Hotel-Inspektoren haben kürzlich einige Häuser neu in die Auswahl aufgenommen, darunter das charmante Hotel Emblemático La Casa de los Naranjos mit viel lokalem Flair sowie das großzügige, verglaste Fariones.
17. Sylt, Deutschland, Nordfriesische Inseln
Warum hierher kommen? 40 Kilometer Sandstrände und deutsches Küstenflair in den wärmeren Monaten – dazu eine hohe Dichte an guten Restaurants und Hotels.Guide MICHELIN Restaurants auf Sylt: Sieben empfohlene Restaurants, darunter ein 2-Sterne-Restaurant und drei 1-Stern-Restaurants.
An Deutschlands nördlichster Spitze, wo die Nordsee auf windgeformte Dünen trifft, wirkt Sylt zugleich wild und zurückhaltend elegant. Der Star der Insel ist List, ihr ruhiger nördlicher Außenposten – ein Ort endloser Strände, wechselnden Lichts und einer salzigen Meeresbrise, die eine tiefe Romantik verströmt. Lange Spaziergänge entlang der Küste führen zu Kerzendinners und Sonnenuntergängen, die weit über das Dessert hinaus dauern.
Die Küche Sylts ist von der Umgebung geprägt: salzige Austern von den nahen Wattflächen, Steinbutt und Seezunge aus der Nordsee, Salzwiesenlamm und Küstenkräuter von den Dünen. Trotz ihrer geringen Größe hat sich die Insel zu einem ernstzunehmenden gastronomischen Ziel entwickelt – von den sieben im Guide MICHELIN empfohlenen Restaurants tragen vier Sterne, eine außergewöhnlich hohe Dichte, die Feinschmecker aus ganz Deutschland anzieht.
Sylt besitzt zudem ein einzigartiges Strandkultur-Erbe: 1920 wurde hier Deutschlands erster offizieller FKK-Strand eröffnet – ein Freiheitsgeist, der das Inselleben bis heute prägt. Gut erreichbar über Bahn, Fährverbindung oder Flugzeug, bietet Sylt eine seltene Mischung: urtümliche Landschaften, diskreten Luxus und eine kulinarische Szene, die ihre geringe Größe bei weitem übertrifft.
Wo übernachten? Das Landhaus Stricker mit seiner traditionellen Backsteinfassade ist mit zwei Keys ausgezeichnet und gehört zu den Spitzenadressen der Insel – ebenso wie weitere 2- Key-Hotels, darunter das BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt, Severin’s Resort & Spa und der Sol’ring Hof.
Illustration Image: Das Restaurant des Four Seasons Resort Koh Samui, Thailand, ragt aus dem Dschungel im Inneren der Insel heraus. © Four Seasons Hotels